Herkunft:


Alpakas stammen aus Südamerika. Ihr Hauptverbreitungsgebiet befindet sich in den Hochebenen der Anden. Das großräumige Gebiet um die heutige Grenze zwischen Peru, Chile und Bolivien mit dem Titicacasee im Zentrum gilt als Herkunftsgebiet der Alpakas.


Sie gehören wie Lamas, Vikunjas und Guanakos zur Gattung der Neuweltkameliden und zählen zu den ältesten Nutztierrassen der Welt.


Sowohl Lamas als auch Alpakas, wurden schon von den Vorfahren der Inkas als Fleisch- und Woll-Lieferanten geschätzt. Währenddessen die größeren Lamas auch aufgrund ihrer etwas gröberen Faser vorrangig als Transporttiere Verwendung fanden, wurden die kleineren Alpakas hauptsächlich wegen ihres hochwertigen Edelhaares gezüchtet.


Ihr wertvolles Vlies bezeichneten die Inkas respektvoll und zu Recht als "Vlies der Götter", deren Nutzung nur dem Adel vorbehalten blieb. Die Alpakawolle ist weltweit sehr begehrt. Die Faser zählt neben Kaschmir und Seide zu den edelsten Naturfasern. Sie ist besonders schmutz- und geruchsabweisend. Alpakafasern enthalten kein Lanolin und gelten daher als antiallergisch!

Alpakas sind sehr zäh und robust, in ihrer Heimat Südamerika sind sie extremen klimatischen Verhältnissen ausgesetzt. So sind Alpakas es gewohnt, noch am selben Tag hohen Plus- sowie Minusgrade auszugleichen.